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Zwischen Losgelassenheit und Spannkraft, Besser reiten mit Yoga , Katja Kellner & Gereon Wimmer , Cadmos Verlag, Lüneburg

Dieses Buch soll Beispiele für das Zusammenwirken von Yoga und Reiten aufzeigen, und Lust machen auf die Möglichkeiten, die in dieser Arbeit stecken. Wir hoffen, daß Reiter (männliche und weibliche gleichermaßen) Anstöße bekommen, ihr Bewußtsein für Durchlässigkeit, Elastizität und Spannkraft des eigenen Körpers zu erhöhen - und Yoga-Übende neugierig werden, die direkten Reaktionen der Pferde auf ihr eigenes reiterliches Verhalten kennenzulernen. Und schließlich jene, die bisher weder Yoga noch Reiten praktiziert haben; vielleicht entdecken sie hier einen Weg, mit sich, ihrem Körper, mit der Natur und Umwelt mehr in Übereinstimmung und Harmonie zu kommen.

Im Reitunterricht begegnet man oft dem Problem, daß viele Reiter Schwierigkeiten mit der Koordination ihrer Haltung und Bewegung haben. Fehlerhafte, schlechte Haltungsformen, die sich im Alltag entwickeln, werden auf dem Pferd deutlicher sichtbar und führen zwangsläufig zu Mißverständnissen zwischen Mensch und Tier. Fehlendes Körperbewußtsein, Balance- und Koordinationsmängel der Reitschüler verzögern oder verhindern sogar den Lernprozeß. Zu viele Komponenten – korrekter Sitz, korrekte Einwirkung, Haltung und Bewegung des Pferdes, Ausführung der Bahnfiguren und -Lektionen etc. – überfordern die Reitschüler nicht nur geistig, sondern auch körperlich. Dies kann zu Verkrampfungen und Fehlhaltungen führen, die sich auf das Pferd auswirken.
Ein zentrales Anliegen für jeden Menschen ist der Erhalt der eigenen Gesundheit.
Ein zentrales Anliegen für alle Reitenden sollte ebenso der Erhalt der Gesundheit ihrer Pferde sein.
Die Natur hat Pferde eigentlich nicht dazu geschaffen, als Reittiere zu dienen. Wenn wir trotzdem reiten wollen, sind wir dafür verantwortlich, daß unser Pferd die Möglichkeit hat, das zusätzliche Gewicht schadlos zu tragen. Dies erreichen wir: erstens durch Gymnastizierung des Pferdes, zweitens durch Gymnastizierung unseres eigenen Körpers. Yoga hat längst im Trainingsplan vieler Leistungssportler seinen festen Platz gefunden – sei es nun in der Form von Lockerungsübungen, Dehnungen, Kraftaufbau, Atemarbeit, Entspannung oder Meditation. Der große Vorteil dieser Methode liegt in der „ganzheitlichen“ Sichtweise: Sowohl Körper, als auch Geist sind einbezogen, es findet keine Trennung statt – und insbesondere die wechselseitige Beeinflussung findet Beachtung.

Rezensionen:

„Selten habe ich ein so vielseitiges und gutes Buch gelesen, sowohl ausreichend Theorie, aber vor allem Praxis wird vermittelt. Leicht verständlich genug für Einsteiger - anspruchsvoll genug für Profis. Wie immer wunderhübsch gestaltetes Cadmos-Buch. Kein Funken Esoterik aber viel unersetzlicher Erfahrungswert. Wer dieses Buch nicht liest, ist selber Schuld ;-)“ Kundenrezension bei Amazon

„Finde das Buch wirklich empfehlenswert. Nicht nur, daß es schön aufgemacht ist mit zahlreichen Graphiken und Fotos... endlich wird auch der Reiter mal "in die Mangel" genommen, und nicht immer nur am Pferd herumgemotzt. Die Autoren schreiben sehr genau und detailliert, aber nie langweilig, und vor allem nicht esoterisch abgehoben!“ Kundenrezension bei Bol.de

"Für alle Reiter, die etwas für Ihre körperliche und mentale Fitness tun möchten,... und für alle Reitlehrer, die nach einer Ergänzung ihres Unterrichts suchen. Rundum Überzeugend!" Pegasus

© Bilder und Text: Katja Kellner, Conrad Schätz